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Kunigundenkirchweih

Alljährlich am ersten Sonntag im Juli feiert die Stadt Lauf a.d. Pegnitz ihr traditionsreiches Kunigundenfest.

Alljährlich am ersten Sonntag im Juli feiert die Stadt Lauf a.d. Pegnitz ihr traditionsreiches Kunigundenfest. Die Schuljugend und die Laufer Vereine gestalten es mit Festzug und Festwagen, Musikaufführungen und Tanzdarbietungen am Reigenplatz auf dem Kunigundenberg. Der Kirchweihbetrieb mit seinen zahlreichen Attraktionen ist jedes Jahr festlicher Höhepunkt im Leben der historischen Stadt, zieht zahlreiche Zuschauer in seinen Bann und begeistert Besucher aus nah und fern.

Kaiserin Kunigunde ist die Namenspatronin der von einem Laufer Bürger gestifteten Kapelle auf einem Berg nördlich der Altstadt. Sie war Gemahlin Kaiser Heinrichs II. Die Kapelle wurde bei einem Feuer durch Brandstiftung im Jahre 1910 völlig zerstört. Laufer Bürger stifteten Gelder für den Wiederaufbau und im Jahre 1912 erfolgte die Wieder-Weihe der Kapelle.

Schon in alten Zeiten pilgerten fromme Menschen und die Schulkinder, von ihren Lehrern geführt, singend zum Kunigundenberg. Später ist daraus der Festzug entstanden. Die Kaiserin erscheint heute beim Kunigundenfest nicht als historische Gestalt, sondern als Schutzheilige der Kinder. Von einer Schülerin dargestellt, reitet sie mit ihrem Gefolge im Festzug durch die Stadt, hinauf zu dem nach ihr benannten Berg. Begleitet wird sie von Spielmannszügen und Musikkapellen, sowie den Schulkindern, die den farbenprächtigen Festzug bilden. Besonderheit am Festzug ist, dass seit 1894 nur Pferdegespanne vor den geschmückten Festwagen eingesetzt werden.

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