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Sankt Willibald Kapelle Engelthal

Einzigartige "Kapellenscheune"

Die „Kapellenscheune“, wie sie auch genannt wird, ist eine Kirchenruine. Sie ist die älteste Kirche in Engelthal und existierte schon vor dem Bau des Klosters. Die Bezeichnung „Kapellenscheune“ bezeichnet den ungewöhnlichen Baubestand aus dem Chor einer ehemaligen Kapelle und einer in Fachwerk errichteten Scheune mit gemeinsamer Überdachung.

Bereits im 11. Jahrhundert (zwischen 1057 und 1060) wurde ein Vorgängerbau der Kapelle dem Heiligen St. Willibald im damaligen Dorf Swinach durch den Eichstätter Bischof Gundekar II geweiht. Die bis heute erhaltenen Fragmente der ehemaligen Kapelle gehen auf einen Neubau im 14. Jahrhundert zurück.

1811 wurde die Ruine der ehemaligen Kapelle in einen Scheunenneubau integriert und seitdem profaner Nutzung zugeführt.

Am Tag des Heiligen Willibald, dem 07. Juli 2005 wurde in Engelthal die „Kapellenscheune“ wieder als kirchlicher Raum in Benutzung genommen und als Kapelle eingeweiht. Ein Hauptanliegen der Instandsetzung war, durch eine behutsame Restaurierung dem Fragment der alten Kapelle seine sakrale Würde wieder zurückzugeben.

Die Anlage eines Platzes vor der Kapellenscheune mit Bank und Sitzstufen schuf eine attraktive Aufenthaltszone als Treffpunkt für junge und alte Bewohner des Ortes und als Anlaufstelle für Touristen. Bei Veranstaltungen der Kirchengemeinde kann dieser Platz bestuhlt werden. Auf diese Weise ist - gegenüber der Kirche - ein geistliches, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum entstanden.

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