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Hutanger

Hutanger erzählen von der alten Hirtenkultur

Die Hutanger sind lebendige Zeugen einer alten, sehr differenzierten Weidewirtschaft. In den allermeisten mitteleuropäischen Landschaften sind sie jedoch seit dem 18. und 19. Jahrhundert verschwunden.

Der Begriff Anger hat in der deutschen Sprache mehrere Bedeutungen, vor allem versteht man aber Weideland darunter, welches kollektiv genutzt wurde. Die Anger gehörten zur Allmende (Nutznießung nur durch die Dorfgemeinde als Gesamtheit) und die Hutweide durfte nur in der gemeinschaftlichen Herde durch den Gemeindehirten erfolgen.

Hutanger sind ein landschaftsprägendes Element der Hersbrucker Alb. Hier sind vor allem Eichen- oder Obstanger zu finden. Für die Vielfalt, Eigenart und Schönheit dieser Kulturlandschaft sind sie unverzichtbar und daher noch heute vorzufinden.

Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN) - Ortsgruppe Hersbrucker Land - hat gemeinsam mit dem Bezirk Mittelfranken im Jahre 1984 das Projekt Hutanger gegründet, welches vom Naturschutzzentrum Wengleinpark betreut wird. Ziel des Projektes ist nicht nur die Erhaltung der Hutanger in der Hersbrucker Alb, sondern auch die Einleitung einer nachhaltig-naturgerechten Entwicklung, welche auf Dauer sowohl ökologisch als auch ökonomisch und sozial tragfähig ist.

Informationen rund um die Hutanger im Nürnberger Land und wo sie zu erleben sind, finden Sie auf der Homepage www.hutanger.de

Informationen erteilt auch:

Naturschutzzentrum Wengleinpark e.V.
Am Schloß 14
91239 Henfenfeld

T. 09151 / 70200

info(at)naturschutzzentrum-wengleinpark.de
www.naturschutzzentrum-wengleinpark.de
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