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Houbirg

Hohler Fels, Keltenwall und Doggerstollen

Hohler Fels

In der 16 Meter langen und sechs Meter hohen Höhle auf der Houbirg wurden Anfang des 20. Jhd. Funde aus Steinzeit und Urnenfelderzeit geborgen. Auch Überreste von eiszeitlichen Tieren wurden hier gefunden, unter anderem von Höhlenbär, Höhlenhyäne, Wildpferd, Riesenhirsch, Rentier und Wollnashorn.

Keltischer Ringwall

Die Befestigungsanlage auf der Houbirg zählt zu den bedeutensten vor- und frühgeschichtlichen Höhensiedlungen Deutschlands. Sehenswert ist der kulturhistorische Keltenwall, Rest der ehemaligen Ringmauer. Im nördlichen und östlichen Abschnitt ist er stellenweise 17 m breit und oft mehr als 6 m hoch. Die Befestigung entstand in der Hallstattzeit (ca. 500 bis 330 v. Chr). Fundstücke wie Keramikscherben, Bronzefibeln und Glasperlen stammen aus dieser Zeit. Im Urzeitbahnhof Hartmannshof sind unter anderem einige keltische Relikte zu sehen.

Doggerstollen

Zu den bedeutendsten Bauwerken von Happurg zählt das sog. Doggerwerk, ein Stollensystem im Bergstock der Houbirg. Der Stollen wurde von Häftlingen des KZ-Außenlagers Hersbruck in Zwangsarbeit angelegt. Hier sollten für eine geplante unterirdische Fabrik kriegswichtige BMW-Flugzeugmotoren produziert werden. Die Stollenanlage befindet sich im gleichen Zustand wie 1945, ist jedoch auf Grund zunehmender Einsturzgefahr für die Öffentlichkeit gesperrt.

91230 Happurg

T. 09151 83830

vghappurg(at)t-online.de
www.happurg.de
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