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Höhlenruine Hunas

Bedeutendste Fundstätte im Nürnberger Land

Archäologisches Kleinod

In einem Steinbruch der Firma Sebald-Zement bei Hunas befindet sich die Steinberg-Höhlenruine in 520m Höhe. Der Erlanger Paläontologe Heller entdeckte diese im Mai 1956 und begann mit den Grabungen.

Seither wurden Reste von über 140 Tierarten geborgen. Die eindrucksvollsten Funde sind dabei Überreste von Höhlenbär und Höhlenlöwe. Neben weiteren Säugetieren wie Höhlenhyäne, Wolf, Eis- und Rotfuchs wurden auch Vögel, Fische, Amphibien, Reptilien und Mollusken freigelegt. Beachtenswert sind mehr als 30 Reste von Makaken.

Am spektakulärsten jedoch war der 1986 entdeckte Fund des Backenzahns eines Neandertalers. Die Anwesenheit des Neandertalers wird auch durch zahlreiche Steingeräte belegt. Damit stammt der älteste bayerische Mensch aus dem Nürnberger Land.

Um den Funden eine Heimat zu geben, investierte Kurt Tausendpfund, Geschäftsführer der Firma Sebald-Zement, im Jahr 2011 in ein Museum im Bahnhofsgebäude in Hartmannshof. Dort ist die Vor- und Frühgeschichte des Nürnberger Lands eindrucksvoll erlebbar.

Die Grabungen wurden im Jahr 2012 abgeschlossen. Mehr Informationen finden Sie im Archäologischen Lexikon der Seite www.landschaftsmuseum.de

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