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Burg Grünsberg

"Versteckburg" auf einem Felssporn im Schwarzachtal

Die Burg Grünsberg stammt aus staufischer Zeit. Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung war 1231. Im Bayrischen Erbfolgekrieg fiel Grünsberg 1504 - wie das ganze Nürnberger Land - an die freie Reichsstadt Nürnberg. Bei dieser Gelegenheit brannten die oberen Stockwerke, die aus Fachwerk bestanden, vollständig bis auf die Grundmauern ab.

1561 wurde der Wiederaufbau des Palas beendet. Deshalb ist der Palas äußerlich ein Renaissancebau. 1660 ging der Besitz als mütterliches Erbe an die Familie Paumgartner. Der letzte Paumgartner nahm zu Ehren seiner jungen, zweiten Frau Sophie einen großen Umbau im Regencestil vor. Seitdem ist Grünsberg außen Burg und innen Schloss. 1754 heiratete Sophies Tochter aus zweiter Ehe Carl Christoph Stromer von Reichenbach. Bis zum Jahre 2000 war Burg Grünsberg infolgedessen im Besitz der Patrizierfamilie Stromer von Reichenbach.

Burg Grünsberg ist ganzjährig bei Führungen zu besichtigen, im Sommer finden Konzerte und andere Kulturveranstaltungen statt. Ein Besuch lässt sich wunderbar mit einer kleinen Wanderung durch das umgebende Fauna-Flora-Habitat Stromerwald mit der wildromantischen Teufelsschlucht und einer kulinarischen Abrundung im benachbarten Burgthann verbinden.

Mehr Informationen zu Führungen und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Noch mehr Burgen, Schlösser und Herrensitze finden Sie unter www.herrensitze.com.


Stromersche Kulturgut-, Denkmal- und Naturstiftung
Grünsberg 1 - 5
90518 Altdorf

T. 09131 36092

rotraut.baumbauer(at)stromerstiftung.de
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