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Kirchweihgericht Vogelsuppe

Die Vogelsuppe ist eine Spezialität, die es nur im Nürnberger Land gibt und die traditionell am Donnerstag vor einer Kirchweih serviert wird.

"Geheime" Rezepte

Die Vogelsuppe war ursprünglich ein Menü und bestand aus drei Gängen: Einer Leberknödelsuppe, dem "Sauren", bestehend aus geschnetzelten Nieren und Herz von Rind und Schwein (das, was heute als "Vogelsuppe" bezeichnet wird) und gekochtem Rindfleisch. Allerdings hat ein jeder Gastwirt sein ganz eigenes Rezept, das nicht verraten wird. Wie die Vogelsuppe entstand, erzählt Uli Vogel vom Gasthof Vogel in Pommelsbrunn:

Ursprung der einzigartigen Kirchweihtradition

„Früher gab es nur unzulängliche Kühlmöglichkeiten. Deshalb hat mein Großvater immer dann, wenn Großvieh geschlachtet wurde, die so genannte "Vogelsuppe" zubereitet, in der die leicht verderblichen Innereien schnell verarbeitet wurden.

Vor dem traditionellen Kirchweihfest wurde mehr Vieh geschlachtet hat, um die vielen Gäste verköstigen zu können und so wurde die Vogelsuppe zur Tradition am Donnerstag vor der Kirchweih.

Nach und nach übernahmen andere Gasthäuser diesen Brauch, und die „Vogelsuppe“ wurde zu einem festen Bestandteil der Kirchweihen im Nürnberger Land.“

  • Vogelsuppenmenü bestehend aus Leberknödelsuppe, Rindfleisch mit Meerrettich und dem "Sauren" mit Kartoffelknödel
  • Gastwirt Uli Vogel mit seiner Vogelsuppe in der Küche seiner Gaststätte
  • Küchen-"Mannschaft" im Gasthof Vogel Pommelsbrunn beim Zubereiten der Vogelsuppe.
  • Vogelsuppenmenü bestehend aus Leberknödelsuppe, Rindfleisch mit Meerrettich und dem "Sauren" mit Kartoffelknödel
  • Gastwirt Uli Vogel mit seiner Vogelsuppe in der Küche seiner Gaststätte
  • Küchen-"Mannschaft" im Gasthof Vogel Pommelsbrunn beim Zubereiten der Vogelsuppe.