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Klettern im Naturpark

Der Frankenjura ist Klettereldorado und Schutzgebiet

Die Frankenalb oder auch Frankenjura genannt ist ein weltweit bekanntes und begehrtes Klettergebiet. Es zeichnet sich durch die Einzigartigkeit der Natur sowie die hohe dichte geeigneter Felsen mit unterschiedlichsten Ausprägungen aus. Diese natürliche Besonderheit ist der Grund, warum dieses Gebiet zur Schutzzone deklariert und als Naturpark "Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst" ausgezeichnet ist. Freizeit und Naturschutz gehen hier Hand in Hand!

Kletterer am Hohlen Fels über dem Happurger Stausee

Kletterkonzept Hersbrucker Alb

Damit dieser herrliche Natur- und Freizeitraum noch für viele Generationen erhalten bleibt, haben der Deutsche Alpenverein, die IG Klettern und die zuständigen Naturschutzbehörden ein gemeinsames Kletterkonzept für die nachhaltige Nutzung des Frankenjuras erstellt. Im Kern definiert dieses Kletterkonzept das richtige und umsichtige Verhalten am Fels und weist gleichzeitig mittels Zoneneinteilung die Nutzungsintensität der einzelnen Felsen aus.

Zonenregelungen

  • Zone 1: Ruhezone - Es besteht Kletterverbot!
    Es dürfen weder Neutouren eröffnet noch alte Wege beklettert werden.
  • Zone 2: Vorrangzone Naturschutz - Erstbegehungen sind untersagt!
    Klettern ist im bisherigen Umfang bis zu den Umlenkhaken erlaubt.
  • Zone 3: Vorrangzone Klettern - Erstbegehungen mit Umlenkhaken außerhalb der Vegetationszone sind gestattet.

Zeitliche Sperrungen:
Während der Nistplatzwahl sowie der Brut- und Aufzuchtzeit geschützter, felsbewohnender Tierarten (u.a. Uhu und Wanderfalke) werden an bekannten Brutfelsen räumliche und zeitlich begrenzte Sperrungen verhängt. Eine Ruhephase vom 1. Februar bis spätestens 31. Juli ist üblich. Aktuelle Infos dazu gibt es auf Frankenjura.com

Wichtige Verhaltensregeln

  • Zonenregelungen beachten
  • Aktuelle Sperrungen beachten
  • Ausschließlich die ausgewiesenen Zu- und Abstiegswege benutzen
  • Nicht über die sensiblen Felsköpfe aussteigen, sondern Umlenkhaken benutzen
  • Nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, keine Einfahrten zuparken und keine Landwirte und Anwohner behindern
  • Auf Sauberkeit im Klettergebiet  achten und Lärmbelästigung vermeiden
  • Nicht wild campieren, sondern ausgewiesene Übernachtungsmöglichkeiten nutzen


Sie können das Kletterkonzept Hersbrucker Alb als pdf herunterladen.

Ein separates Heft rund um das Thema "Abenteuer Klettern" mit wichtigen Adressen und Informationen ist über die Tourismusbüros erhältlich. Am besten gleich die Broschüre "Abenteuer Klettern" bestellen!